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Schwimmbadentfeuchtung mit Wärmerückgewinnung und Wärmepumpentechnik

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Effiziente Wärmerückgewinnung in Kombination mit einer Wärmepumpe ermöglicht die besonders wirtschaftliche Betriebsweise und bietet dabei den größtmöglichen Behaglichkeitskomfort.

Hohe Energiesparpotenziale im Schwimmhallenbetrieb / Wärmerückgewinnung senkt Energieverbrauch  / Einsatz von Rekuperatoren und Wärmepumpentechnologie / Entfeuchtung der Außenluft als zusätzliche Komfortoption / Nutzung der Abwasserwärme senkt Energieaufwand um 90%

Frankfurt a. M. / Mülheim a. d. Ruhr – Bei der notwendigen Entfeuchtung von Schwimmhallen leistet die Wärmerückgewinnung einen entscheidenden Beitrag zur Energieeinsparung und ermöglicht so einen deutlich wirtschaftlicheren Betrieb. Darauf wies die Menerga GmbH anlässlich der ISH 2009 hin. Um hier höchste Energiesparpotenziale zu realisieren, biete der Mülheimer Lüftung- und Klimatechnikhersteller eigene Produktgruppen an, optimiert für den Einsatz sowohl im privaten Schwimmbadbereich als in öffentlichen Hallenbädern. Durch die Nutzung der Wärme aus der Abluft sowie der latenten Wärme aus dem Entfeuchtungsprozess erreichten die Klimageräte eine sehr hohe Energieeffizienz. Für einen gehobenen Klimakomfort im Sommer sei zudem die Außenlufttrocknung und Kühlung möglich. Darüber hinaus könne ein Gerät zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser eingesetzt werden, mit dem dann das Frischwasser für Duschen oder Beckennachspeisung energiesparend vorgeheizt werde.

Für ein behagliches Raumklima sowie zur Vermeidung von Feuchteschäden an Gebäuden muss jede Schwimmhalle entfeuchtet, belüftet und beheizt werden. Das klassische Verfahren durch Austausch feucht-warmer Schwimmhallenluft gegen trocken-kalte Außenluft führt dabei zu sehr hohen Energieverlusten. Durch Wärmerückgewinnung lassen sich hier erhebliche Einsparungen erzielen. In den Geräten des Typs ThermoCond 29 für private Schwimmbäder oder kleine Schwimmhallen sorgen deshalb beispielsweise zwei Rekuperativ-Wärmeübertrager dafür, dass die Wärme aus der Abluft fast vollständig an die Zuluft zurückgegeben werde. Mit einer in das Klimagerät integrierten Wärmepumpe werde zudem die Luft im Umluft betrieb energieeffizient entfeuchtet.

Eine sehr hohe Energieeffizienz erreiche auch das Klimagerät ThermoCond 37, das mit einer mehrstufigen Wärmerückgewinnung für die Schwimmbadentfeuchtung ausgestattet sei. Eine Besonderheit sei hierbei eine Zusatzfunktion, bei der die Wärmepumpe im Klimagerät auch die Außenluft bedarfsgerecht entfeuchtet. Die getrocknete Aussenluft wird anschließend der Schwimmhalle zugeführt. Die dabei entstehende Wärme wird über die Fortluft aus dem Gebäude geführt. Voraussetzung für das mehrstufige Verfahren sei eine geeignete Luftführung im Klimagerät, wobei die Kosten für die Zusatzfunktion in der Investitionsphase nach Angaben des Herstellers sehr gering ausfallen. Es seien lediglich eine geänderte Luftführung im Klimagerät, leichte Modifikation bei der Kanalführung und eine intelligente Regelung erforderlich.

Eine energiesparende Methode für den Schwimmhallenbetrieb biete der Hersteller mit dem AquaCond Wärmerückgewinnungs-Gerät zur Frischwasserwärmung. Die Anlage entziehe dem Duschabwasser und Filterrückspülwasser Wärmeenergie, die normalerweise ungenutzt in der Kanalisation verschwinde. Das Abwasser durchfließe dabei zunächst einen Rekuperator und übertrage seine Wärme im Gegenstromprinzip auf das Frischwasser. Anschließend werde dem Abwasser im Verdampfer der Wärmepumpe weitere Wärme entzogen. Diese werde vom Kompressor zum Kondensator geleitet und dort an das bereits vorerwärmte Frischwasser abgegeben. Dabei sei konstruktiv sichergestellt und durch ein DVGW-Baumusterprüfzertifikat bestätigt, dass das Frischwasser nicht mit dem Abwasser und dem Kältemittel in Berührung komme. Gegenüber konventionellen Methoden benötige diese Technologie nur etwa 10% des herkömmlichen Energieaufwandes.